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Fortführung: Denkgewohnheiten

Foto: Ben Sweet, unsplash

 

Wir haben zwei besondere Momente über den Tag hinweg: Den Morgen, kurz nach dem Aufwachen und den Abend, kurz vor dem Einschlafen.

 

Zu dieser Zeit denkt der Mensch über die Vergangenheit und die Gegenwart und die Zukunft nach. Um das Leben nun zu verändern müssen die Gedanken zu besonders diesen Zeiten überprüft werden. Diese Momente sind die Momente, die am Schöpferischsten sind.

 

Nun aber, wenn man bedenkt, womit der Mensch sich am Abend hin durch Serien und Krimis und solchem füttert, dann ist das schon eine wichtige Erkenntnis, was wir gerade beschrieben haben. 

 

Ein Beispiel für die schöpferischen Zustände: Am Montag morgen dachte ich über die Arbeit nach. Ich hatte negative Assoziationen geschaffen und ich hatte ein negatives Bild von der Arbeit und so kam regelrechte Finsternis über mich. 

 

Ich prüfte diese Finsternis, woran es lag und es stellte sich noch in dem Moment heraus, dass es die Gedanken an die Arbeit gewesen waren. Ich begeann also um zu denken, weil diese Finsternis war schwer zu ertragen. 

 

Früher waren es die Nachrichten gewesen, die ich las, die mich finster machten / verfinsterten. Also hörte ich auf, Nachrichten und Negativblogs / Blogs mit negativen Nachrichten zu lesen, weil mir das nicht hilft. Ich kann kaum verstehen, wie Menschen das aushalten, die ständig Negatives berichten. 

 

Nun begann ich, die Arbeit in einem anderen Licht zu sehen und ich arbeitete daran. Der Zustand änderte sich umgehend, die Finsternis verschwand. Solches Umdenken muss geübt werden. 

 

Ein anderes Beispiel: Mittags habe ich die letzten Jahre selten gegessen. Ich wollte also am Montag mittag etwas essen und aber die alte Denkroutine verhinderte das. Ich ging an so vielen Läden vorbei, wo ich hätte essen kaufen oder essen können, aber ich tat es nicht.

 

Irgendetwas verhinderte das und das war die alte Denkweise, die den Körper leitet. Es brauchte viel Anstrengung, das zu verändern. Nach einer Bahnfahrt dann beschloss ich es erneut zu versuchen und dann ging ich auch etwas essen. 

 

Somit war bewiesen, dass wir von unseren Denkgewohnheiten "geleitet" werden. Solches bedeutet, dass wir die Denkgewohnheiten prüfen und dann verändern müssen. 

 

Wie ist das bei Christen, wir müssen ja auch immer die christliche Seite beleuchten: 

 

Entscheidungen generell 

Es ist oft so, dass Gott einfach nur sozusagen hinter uns steht und wartet, dass wir uns für etwas entscheiden und dann gibt er uns diesen Weg. Wenn ein Christ nicht weiß, wofür er sich entscheiden soll, dann ist es so, dass er einfach nur Bibel lesen sollte. Das ist die innere Aussage "Herr, ich weiß nicht weiter". Das kann auch im Gebet getan werden, aber man kann mit Gott auch so kommunizieren, er versteht das. 

Wenn wir eine Entscheidung treffen, dann geht der Herr diesen Weg mit uns und trainiert uns auf bestmögliche Weise, in Rücksichtnahme auf die persönliche Situation auch und wenn sich über längere Zeit scheinbar nichts tut, dann bedeutet das, dass wir uns gerade in dem Training und auf dem Weg befinden und das bedeutet, dass solches verstanden werden muss.

Anders kann der Gläubige nicht erwarten, Gott jemals irgendwie in Ansätzen auf die eigene Persönlichkeit hin zu verstehen. Gott weiß absolut alles und diese Erkenntnis  ist nicht für jeden Menschen wirklich greifbar / begreifbar.

Abend: Wie komme ich in Gedanken zur Ruhe. Hin und wieder war es so, dass Gedanken mich regelrecht "quälten" vor dem Einschlafen. Wenn es nicht aufhörte, weil das aus der Nachrichtenwelt kam, wenn es nicht aufhören wollte, dann las ich Bibel. Das hilft immer. 

 

Die Ruhe: somit haben wir heraus gefunden, dass, und solches ist ein Geheimnis, dass die stoische Ruhe der Zustand ist, in welchem der Mensch am schöpferischsten denkt.

 

ALSO MUSS DER MENSCH IN ALLEN DINGEN, WENN ER SEIN LEBEN KONTROLLIEREN WILL, EINE STOISCHE RUHE AUFWEISEN.

 

Das kennen wir ja...."seid langsam zum reden, langsam zum Zorn....."

 

Jakobus 1
19Darum, liebe Brüder, ein jeglicher Mensch sei schnell, zu hören, langsam aber, zu reden, und langsam zum Zorn.20Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.…

 

Die stoische Ruhe

Wir sind ja nach dem Bilde Gottes gemacht, also können wir diese Möglichkeiten auch nutzen und tun es ja sowieso, dann aber unbewusst; ohne es zu wissen. Nur leider, weil ja der Mensch durch den Sündenfall zu einem Sünder geworden ist, so hat er auch in diesen Momenten oft Gedanken, die aus Sünde bestehen. 

 

Der Mensch denkt sowieso, also ist es doch wohl besser, darüber nach zu denken, worüber man den Tag über nachdenkt und Gedanken wirken in alle Richtungen "es ist ihnen, den Gedanken scheint wohl selbst egal, in welche Richtung wir denken, sie scheinen nur rein Befehlsausführende zu sein". Siehe dazu auch das sehr gute Video aus dem vorigen Artikel. 

 

1.Mose 1
26Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.…

 

Jakobus 3
8aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel, voll tödlichen Giftes. 9Durch sie loben wir Gott, den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. 10Aus einem Munde geht Loben und Fluchen. Es soll nicht, liebe Brüder, also sein.…

 

Zusammengefasst: 

 

MIT DER ARBEIT MÜSSEN POSITIVE ASSOZIATIONEN GESCHAFFEN WERDEN. SOLCHES FÜHRT ZU EINER GEISTIGEN ERWARTUNGSHALTUNG UND DIESE ERWARTUNGSHALTUNG WIRD SICH IN DEN KOMMENDEN TAGEN REALISIEREN. DAZWISCHEN RAGT NOCH VIELLEICHT DIE ALTE DENKWEISE IN DIESE ÜBERGANGSPHASE HINEIN, ABER DANN MÜSSTE ES SCHLIESSLICH ÜBERWUNDEN SEIN KÖNNEN. 

 

DIE BIBEL MIT DEN OFT NEGATIVEN PROPHEZEIUNGEN KÖNNEN WIR OHNE WEITERES NACH UND NACH LESEN, DENN DA BERÜHRT ES UNS NICHT, ABER AUF NEGATIVE WELTNACHRICHTEN UND STÄNDIGEN ANGEBLICHEN WELTUNTERGANG SOLLTE NICHT REAGIERT WERDEN, DENN DARÜBER GIBT DER MENSCH SEINE EIGENE KRAFT AN ANDERE AB UND SO WIRD IHM SEINE KRAFT IM GRUNDE GESTOHLEN, ER WIRD ABHÄNGIG VON DEM, WAS DIE WELT TUT UND WAS SIE NICHT TUT. 

 

DIE BIBEL SOLLTE GEORDNET GELESEN WERDEN, KAPITEL FÜR KAPITEL BRIEF FÜR BRIEF UND NICHT BLÄTTERN. ANSONSTEN WIRD ES DEN MENSCHEN IN UNRUHE VERSETZEN UND ER LEGT DIE BIBEL WEG. 

 

MIT DER BIBEL ZU LEBEN UND SICH SELBST BELEHREN ZU LASSEN UND DARIN ZU WACHSEN BRAUCHT ZEIT UND PERSÖNLICHES WOLLEN UND ES MUSS EIN INHÄRENTES BEDÜRFNIS SEIN, BIBEL ZU LESEN, SPÄTER DANN WIRD ES ZU EINER NEUEN ROUTINE, AUF DIE NICHT MEHR VERZICHTET WERDEN KANN, WEIL DIE BIBEL UNSER TÄGLICH BROT UND UNSER WASSER IST, DAS UNS NÄHRT. 

 

BITTE BEACHTEN: die neue Denkweise erfüllt sich erst mit der Handlung, mit dem Tun. Vorher ändert sich kaum etwas, nur erst einmal die Sicht der Dinge. Mit der Handlung dann kommt eine neue Realität zutage und wir müssen "dem Leben" so gesehen auch eine Möglichkeit geben, sich zu unseren Gunsten wie gewünscht zu verändern, weil das eben auch menschlich ist, dass wir gute Erfahrungen machen wünschen, wir sind mit Schöpfung scheinbar auch darauf programmiert, das Gute zu suchen, das Gute zu wollen, wir sind darauf programmiert, Sozialwesen zu sein und auch wollen wir Erfolge vorweisen können und haben, für sich selbst. 

 

Jesus sagt, dass wir uns auch selbst lieben sollen und das ist mit ein Teil des höchsten Gebotes. Und da es hier gerade das Thema ist, so sollten wir auch solches einmal angesprochen haben. Wenn Jesus sein Leben frei gibt, um uns zu retten, dann tat er das aus Liebe und das aus Liebe zu Sündern, da wir Sünder waren und nun aber sind wir seine Schäfchen, wenn wir glauben und da braucht es keine Löwen und Tiger mehr sein. 

 

Markus 12
30und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Das ist das vornehmste Gebot. 31Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.32Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott und ist kein anderer außer ihm.…