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Matthäus 12:30 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

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Matthaeus 12
29Oder wie kann jemand in eines Starken Haus gehen und ihm seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann ihm sein Haus beraube? 30Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

 

Heute ist es vielen Menschen ein Hindernis, wenn ihnen gesagt wird, sie sollen automatisch / selbstredend in eine Kirche / Gemeinde gehen, um dort ein Leben lang Dienst zu tun. 

 

Und wenn sie sich bekehren und wiedergeboren werden und es nicht tun, keinen Dienst leisten, keine Mitgliedschaft annehmen, nicht ständig in diese Gemeinde gehen, dann werden sie in aller Regel allein gelassen und niemand meldet sich mehr bei dem jetzt "verlorenen Schaf". 

 

Da findet dann lediglich noch ein Zug und Druck statt, ein "komm in de Gemeinde" oder sei nicht mit uns, so in etwa scheint es. 

 

Aus solchem Anlass wollen / finden viele Menschen nicht zum Herrn, weil sie nicht religiös leben wollen. 

 

Der Mensch bezieht sich oft auf Kirchen und Religion, wenn er glaubt, etwas mit Gott zu tun haben zu wollen oder regelrecht "zu müssen". 

 

Deshalb gehen Menschen andere Wege, so war es auch bei mir. Ich suchte Gott, wollte aber keine Kirche besuchen müssen, weil ich nicht wüsste, ob man mir dort die Wahrheit sagen würde oder könnte oder ob ich nicht doch in eine "spezielle Gruppierung" kommen würde und man mir sagen würde "das sei nun wahr"und alles andere nicht. 

 

Im Kölner Dom jedenfalls würde ich ja nicht zu Jesus geführt, denn dort ist nichts von ihm zu sehen und ich glaubte einfach nicht, dass man darüber zur Wahrheit finden könnte. 

 

In anderen Kirchen ebensowenig, deshalb mied ich diese. Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Gruppierungen im Glauben und besondere Richtungen, die von Menschen vorgegeben werden, aber biblisch sind sie nicht nachvollziehbar. 

 

Es ist nicht nachvollziehbar, dass jemand katholisch sein müsste oder ein Adventist oder ein Mitglied einer Freikirche oder auch ein Zeuge Jehova. Ich finde davon nichts im Neuen Testament. 

 

Wer also Menschen evangelisiert, der soll sie zu Christus führen und nicht mit der Absicht in eine spezielle Gemeinde, als sei der Herr nur dort zu finden und nicht anders. 

 

Wer beim Sammeln Unterschiede macht unter den Menschen, der wird als Sünder überführt. Es ist so, wer auf das Ansehen der Person achtet, der sündigt, weil er unter den Menschen Unterschiede macht, wer vorzugsweise zu evangelisieren wäre und durch Sünde kann man schlecht evangelisieren. 

 

Ebenso denke ich, wer nur für seine lokale Gemeinde sammelt, der sammelt für seine Gemeinde, aber er sammelt nicht im Sinne des Herrn. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer nicht mit mir sammelt, zerstreut :: JUENGERSCHAFT.ORG
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So geschieht es ja auch, dass der Teufel, der gegen den Herrn und gegen die Menschen ist und sie vom Glauben fernhalten will, dass er die Menschen zerstreut. 

 

Keiner weiß so wirklich worum es im Leben geht. Es gibt Mutmaßungen und Religionen, die von Menschen erdacht sind, aber die Wahrheit kennt niemand und deshalb behauptet man, dass es keine Wahrheit geben könne und würde. 

 

Der Teufel und die Dämonen arbeiten intensiv daran, den Menschen von der Bibel und dem Glauben fern zu halten und diese geben dem Menschen falsche Gedanken ein. 

 

Auch ist es so, dass der Teufel und die Dämonen die Christen auf geistige Art und Weise angreifen und ihnen einreden, dass Gott nicht mit uns sei, dass er uns nicht liebt, dass Jesus nicht die Wahrheit sei, dass man keinen Glauben haben müsse, dass Gott und Jesus uns nicht liebten und so, weil der Mensch durch den Geist der Lüfte, welcher der Satan ist, weil er von dem Geist der Lüfte sein Leben lang hirngewaschen wird, auf die Unwahrheit, deshalb glauben Menschen nicht und sind gegenüber der Wahrheit gleichgültig. 

 

Der Teufel hat die Kirchen und Gemeinden schon angegriffen und so bildeten sich viele Sekten aus, die glauben, eine besondere Wahrheit zu wissen und behaupten, dass nur sie die Wahrheit wirklich kennen würden. 

 

Wenn dem so ist, warum dann sind Katholiken unbekehrt, warum dann sind Zeugen Jehova unbekehrt. Warum predigen Adventisten, man müsse den Sabbat halten. Diese Lehren sind Sonderlehren und biblisch nicht haltbar. 

 

Kirchen leben dann nach einem falschen Kalender, nicht nach dem jüdischen, wo sie aber behaupten, dass deren Tradition die Wahrheit der Bibel offenbaren würde, was aber so ja gar nicht stimmt. 

 

Sie halten besondere Tage und Feste und Neumonde und schauen auf Kalendarische und gesellschaftliche Traditionen, welche nur ein Schatten des Zukünftigen sein können und den Menschen wieder in die Sklaverei der Religion führen, von wo er ja eigentlich weg will. 


Kolosser 2
8Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo. 9Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, 10und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; 11in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi, 12indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten. 13Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch; und hat uns geschenkt alle Sünden 14und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; 15und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst.

16So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate; 17welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war; aber der Körper selbst ist in Christo. 18Laßt euch niemand das Ziel verrücken, der nach eigener Wahl einhergeht in Demut und Geistlichkeit der Engel, davon er nie etwas gesehen hat, und ist ohne Ursache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn 19und hält sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenke und Fugen Handreichung empfängt und zusammengehalten wird und also wächst zur göttlichen Größe.

20So ihr denn nun abgestorben seid mit Christo den Satzungen der Welt, was lasset ihr euch denn fangen mit Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt? 21Du sollst, sagen sie, "das nicht angreifen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren", 22was sich doch alles unter den Händen verzehrt; es sind der Menschen Gebote und Lehren, 23welche haben einen Schein der Weisheit durch selbst erwählte Geistlichkeit und Demut und dadurch, daß sie des Leibes nicht schonen und dem Fleisch nicht seine Ehre tun zu seiner Notdurft.

Vers 20

Gemeinden leben also nach den "Satzungen der Welt"; die biblisch unhaltbar sind, behaupten an anderer Stelle aber, den Menschen dann doch zu Christus zu führen. 

 

Jetzt sehen wir es einmal anders herum, damit Unbekehrte wissen, worum es geht, aus Sicht einer Gemeinde:

 

 

Zitat aus dem Text 

In Jesu Mannschaft

www.predigtkasten.de/P121111.htm

(Lukas 5,10) Ja, bei dieser Ernte und bei diesem Fischzug sollen alle in Jesu Mannschaft mithelfen – ein jeder nach seinen Möglich­keiten, Fähig­keiten und Kräften. Wenn christ­liche Eltern ihre kleinen Kinder zur Taufe bringen, dann sammeln sie mit Christus. Wenn Christen sonntags zur Kirche gehen und dort nicht einfach passiv herum­sitzen, sondern fröhlich Gott loben und deutlich ihren Glauben bekennen, dann tragen sie auch damit dazu bei, dass mit Jesus gesammelt wird. Und wenn sie dann in ihrem Alltag mit Wort und Tat Gottes Liebe bezeugen, dann ist das ebenfalls ein Sammeln mit Jesus. Hören wir noch einmal sein Wort: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zer­streut.“

 

Nun aber steht in dem Text vom Predigtkasten "Säuglingstaufe", was wieder eine falsche und Sonderlehre ist. Eltern können ihre Kinder durch Christen segnen lassen, aber es ist nicht so, dass eine Säuglingstaufe biblisch wäre. Ein Baby kann sich nicht bewusst für den Glauben entscheiden, das ist erst dann möglich, wenn der Mensch heranwächst und eine bewusste und freie Entscheidung treffen kann und wird. 

 

Man hört auch hin und wieder von falschen Bekehrungen, nämlich, dass Heranwachsende sich aus Angst wegen der Hölle bekehren, aber eine wirkliche Entscheidung für den Glauben ist es nicht. Sie wenden sich dann von Gott ab. 

 

Jahre später dann, wenn sie erkennen, was sie da verloren haben, kehren sie um und wollen wieder zu Christus  und den Glauben. 

 

Es wird Heranwachsenden oft zu viel religiöser Druck in Gemeinden auferlegt, dem sie nicht standhalten können und darüber wird einfach auch zu wenig gesprochen, wie ich finde. Wenn Heranwachsende der Gemeinde in Religion nicht mehr nachfolgen wollen, dann heißt es aus Gemeinde "der / die ist vom Glauben abgefallen", was aber ja gar nicht wahr sein muss, sondern der Heranwachsende sucht einfach die Freiheit von religiösem Druck. 

John Mac Arthur Studienbibel 

Seite 1.754

 

zu Kolosser 2 16So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate; 

 

Kolosser 2,16 Speise oder Trank. Die Irrlehrer versuchten, eine Art Speisegesetze aufzuerlegen, die wahrscheinlich auf den mosaischen Gesetzen gründeten (vgl. 3Mo 11).

 

Da die Kolosser jedoch unter dem Neuen Bund standen (wie alle Christen), waren sie nicht verpflichtet, die Speisevorschriften des ATs zu beachten (vgl. Mk 7,14-19; Apg 10,9-15; Röm 14,17; 1Kor 8,8; 1Tim 4,1-5; Hebr 9,9.10).

 

Feiertage. Die alljährlichen religiösen Feste des jüdischen Kalenders (z.B. Passah, Pfi ngsten oder Laubhütten; vgl. 3Mo 23). Neumondfeste.

 

Das monatliche Opfer, das am ersten Tag jeden Monats dargebracht wurde (4Mo 10,10; 28,11-14; Ps 81,4).

 

Sabbate. Die wöchentliche Feier des siebten Tages, ein Bild für Gottes Ruhe von der Schöpfung. Das NT lehrt eindeutig, dass Christen den Sabbat nicht zu halten brauchen (s. Anm. zu Apg 20,7; Röm 14,5.6).

 

2,17 Schatten … Wesen. Die zeremoniellen Aspekte des alttestamentlichen Gesetzes (Speisevorschriften, Feste, Opfer) waren nur Schattenbilder, die auf Christus hindeuteten. Da Christus, das Original, nun gekommen ist, haben die Schattenbilder keinen Wert mehr. Vgl. Hebr 8,5; 10,1.

 

Galater 4

1Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, so ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, ob er wohl ein Herr ist aller Güter; 2sondern er ist unter den Vormündern und Pflegern bis auf die Zeit, die der Vater bestimmt hat. 3Also auch wir, da wir unmündig waren, waren wir gefangen unter den äußerlichen Satzungen. 4Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, 5auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen. 6Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater! 7Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder; sind's aber Kinder, so sind's auch Erben Gottes durch Christum.

8Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind. 9Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? 10Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre. 11Ich fürchte für euch, daß ich vielleicht umsonst an euch gearbeitet habe.

12Seid doch wie ich; denn ich bin wie ihr. Liebe Brüder, ich bitte euch. Ihr habt mir kein Leid getan.13Denn ihr wisset, daß ich euch in Schwachheit nach dem Fleisch das Evangelium gepredigt habe zum erstenmal. 14Und meine Anfechtungen, die ich leide nach dem Fleisch, habt ihr nicht verachtet noch verschmäht; sondern wie ein Engel Gottes nahmet ihr mich auf, ja wie Christum Jesum. 15Wie wart ihr dazumal so selig! ich bin euer Zeuge, daß, wenn es möglich gewesen wäre, ihr hättet eure Augen ausgerissen und mir gegeben. 16Bin ich denn damit euer Feind geworden, daß ich euch die Wahrheit vorhalte? 17Sie eifern um euch nicht fein; sondern sie wollen euch von mir abfällig machen, daß ihr um sie eifern sollt. 18Eifern ist gut, wenn's immerdar geschieht um das Gute, und nicht allein, wenn ich gegenwärtig bei euch bin. 19Meine lieben Kinder, welche ich abermals mit Ängsten gebäre, bis daß Christus in euch eine Gestalt gewinne, 20ich wollte, daß ich jetzt bei euch wäre und meine Stimme wandeln könnte; denn ich bin irre an euch.

21Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Habt ihr das Gesetz nicht gehört? 22Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Magd, den andern von der Freien. 23Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien ist durch die Verheißung geboren. 24Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind zwei Testamente: eins von dem Berge Sinai, daß zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar; 25denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai und kommt überein mit Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und dienstbar ist mit seinen Kindern. 26Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter.

27Denn es steht geschrieben: "Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat."

28Wir aber, liebe Brüder, sind, Isaak nach, der Verheißung Kinder. 29Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgte den, der nach dem Geist geboren war, also geht es auch jetzt.

30Aber was spricht die Schrift? "Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Magd Sohn soll nicht erben mit dem Sohn der Freien."

31So sind wir nun, liebe Brüder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freien.