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Christus hat den Schuldschein gegen die Gläubigen ausgelöscht.

 

 

 

Wir als in diese Welt geborene Menschen sündigen gegen Gott, indem wir seine Forderungen an das Gesetz, die 10 Gebote zu erfüllen, nicht einhalten. Wir können es nicht stets, weil wir als Menschen schwach sind. Wenn wir versuchen, nun das Gesetz einzuhalten und Teile davon zu erfüllen, dann versuchen wir dadurch, uns selbst zu retten. Solche Handlung nennt sich heute "Religion". 

 

Religion ist ein Werk, sich selbst retten zu wollen. 

 

Wir können uns aber nicht selbst retten, 

weil wir nicht in der Lage sind das Gesetz zu erfüllen

in allen seinen Forderungen an uns. 

 

Leben aus Glauben allein

Wer versucht, das Gesetz zu halten und Teile davon zu erfüllen, der fällt aus der Gnade, weil er dadurch im Grunde behauptet, dass er sich durch seine persönliche Religion selbst retten könne. Er erklärt dadurch dann auch dass das Evangelium es angeblich fordere, was falsch ist und er macht dadurch das Werk Jesu Christi zunichte, weil  er behauptet "ein bisschen könne er sich selbst doch auch retten"  oder er behauptet "ja aber ein klein bisschen bin ich doch auch gut".

 

Verlassen Sie sich, was die Errettung anbetrifft, allein auf das Werk Jesu Christi für Sie. Menschen glauben und bekehren sich nicht, weil sie persönliche der Annahme unterliegen "ja aber ein klein bisschen bin ich ja doch auch gut". Wer Werke tut und sie zeigen will, der kann sich dadurch immer noch nicht selbst retten, sondern es sind Werke aus dem Glauben und hier tut der Knecht nur seinen Dienst. Werke dienen nicht der Errettung, sie sind aber ein Kennzeichen der Errettung. 

 

Es kommt noch schlimmer für religiöse Selbstretter

 

Galater 3

10 Denn die aus des Gesetzes Werken leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben (5.Mose 27,26): »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er's tue!«

 

Schuld aus Sünde allgemein / vor der Bekehrung

Wegen der Schuld, die wir uns im laufe der Jahre gegenüber Gott der Bibel aufladen, müssten wir von ihm bestraft werden, weil Gott heilig ist und wir sind Sünder und Sünde muss er bestrafen.

 

Als Sünder kämen wir auch nicht in das Himmelreich nach dem Tod und der Auferstehung von den Toten, sondern wir müssten noch nach dem Gesetz gerichtet werden. Wir als Gläubige sind aber gerettet vor diesem Gericht, denn jeder Mensch, der zu Lebzeiten nicht geglaubt hat, wird im Gericht vor dem großen Weißen Thron von Gott nach dem Gesetz gerichtet. 

 

Gottes Gesetz ist ein universelles Gesetz. Jesus Christus ist Gottes Wort und richtet nicht, sondern es richtet den Menschen das Wort, das Jesus gesprochen hat. Es ist ein sozusagen gewisser universeller Automatismus. 

 

Gott ist heilig und kann keine Sünde unter seiner Anwesenheit im Himmel und so gesehen auch auf der "Ur"erde "tolerieren", deshalb wurden Adam und Eva nach der Ursünde des Ungehorsam aus dem Paradiese verbannt. Dazu verführt wurden sie von der Schlange, dem früheren Engel Luzifer. 

 

Der frühere Engel Luzifer und ein Drittel aller Engel, die Aufruhr und Rebellion im Himmel verursachten wurden aus dem Himmel auf die Erde geworfen und der Engel Luzifer wurde zum Teufel und Satan und die rebellischen Engel wurden zu Dämonen. Heute noch aber kleiden sich der Teufel und die Dämonen als Engel des Lichts aus und verführen Menschen zu falschen Annahmen und zu falschen Lehren, weil sie den Menschen hassen.

Zeugnis für den Teufel und den gefallenen Menschen.

Rebellion

Verfolgung, Folter und Mord

Köln Deutz, Rheinufer alte Messe

Götzendienst

Digitale Zahlen, Zauberei, "ein Binärcode  aus Nullen und Einsen, welches Geld sein soll, wird zu Gott gemacht. 

Krieg

Falsche Lehren

Babylon

Drache aus China, Kölner Zoo

China will Bibel fälschen

Gefälschte Bibeln: hier NIV, New International Version

Matthäus 18 Vers 11 fehlt in der New International Ausgabe, außerdem wird in der Überschrift geschrieben: Church / Kirche. So wird der Eindruck vermittelt, nicht wir Gläubige wären der Tempel des Herrn sondern eine spezielle Kirche oder ein Haus. 

Bibelfälschung: NIV

Luke 9 

56 Then he and his disciples went to another village./ New International Version

 

Luke 9

56 For the Son of man is not come to destroy men's lives, but to save them. And they went to another village. / King James Version

 

https://www.biblegateway.com

 

Mich hat stets irritiert, dass man die King James Bibel nach King James benannt hat. Ursprünglich aber hieß sie einfach nur Heilige Schrift oder auch "Great Bible": 

King James Version

It was first printed by John Norton & Robert Barker, both the King's Printer, and was the third translation into English approved by the English Church authorities: .commissioned in the reign of King Henry VIII (1535), and the second had been the Bishops' Bible, commissioned in the reign of Queen Elizabeth I (1568).[4] In Geneva, Switzerland the first generation of Protestant Reformers had produced the Geneva Bible of 1560[5] from the original Hebrew and Greek scriptures, which was influential in the writing of the Authorized King James Version.

wikipedia


  

(Die) Religionen und andere Irrlehren wie Urknalltheorie, "der Mensch stamme vom Affen" ab als Evolutionstheorie wurden von Menschen von in Vergessenheit über die Wahrheit erfunden, unter dem geistigen und unsichtbaren Einfluss durch Teufel und Dämonen. Weil das so möglich ist, hat Gott uns die Bibel vorgelegt, an Hand dessen wir jede Lehre in der Welt prüfen können. Sie stehen als die zwei Zeugen für Gott ein, Altes und Neues Testament. 

 

Gott hat dem Menschen die Erde noch für eine Weile überlassen und ihm auch den freien Willen gegeben, sich für oder gegen das Evangelium zu entscheiden. Gott hat auch erlaubt, dass der Satan die Menschen verführt, weil der Herr das Herz des Menschen auch erforscht und wissen will, wer wirklich und wahrhaftig zu ihm möchte und wer ihn ablehnt. 

 

Wir befinden uns jetzt im Winter 2020, aber der Kalender ist durch die Römisch Heidnische Kirche gefälscht worden. Der jüdische Kalender ist der einzig Wahre. Gemäß dem jüdischen Kalender befinden wir uns heute im Jahr 5.780. Das Ende der Welt ist zum Jahr 6.000. Dann folgt das 1.000 jährige Reich mit der Herrschaft des Herrn Jesus Christus. 

 

Vor der Aufrichtung des 1.000 jährigen Reiches und der persönlichen Herrschaft des Königs von Himmel und Erde, dem Herrn Jesus Christus wird er Gericht halten über die zu der Zeit lebenden Menschen als die Schafe und die Böcke. 

 

Die Welt hat jedoch nicht mehr bis zum Jahr 6.000, sondern Christus wird früher wieder zur Erde zurück kommen, er wird die Tage verkürzen, wie es in Matthäus 24 geschrieben steht, sonst würde niemand gerettet werden, weil die Verführung in dieser Zeit durch Irrlehren und Irrlehrer, die vom Teufel und Dämonen beeinflusst werden, groß ist. 

 

Die Bösen (Teufel und Dämonen) hassen den Menschen, weil Gott den Menschen nach seinem Bild geschaffen hat und weil er Adam und Eva im Wesentlichen etwas gegeben hat, das der Engel Luzifer nicht mochte und er hat gegen Gottes Entscheidung rebelliert, die Gott der Herr nicht akzeptieren konnte (eine Rebellion gegen Gott).

Luzifer wollte Gott selbst sein, was er demonstrierte, indem er Adam und Eva im Garten Eden verführte. Für ihn war es wahrscheinlich der einzige Weg, den Menschen grundlegend zu zerstören, indem er ihn zur Sünde führte. Durch Sünde und in Sünde sollte Gott den Menschen aus dem Garten Eden verbannen, und genau das geschah.

 

Luzifer führte ein Drittel der Engel im Himmel in Rebellion gegen Gott. Diese Rebellion gegen die Heiligkeit des Herrn war eine Sünde. Die Sünde wurde geboren.

Die Schlange, die der Teufel ist, verführte dann Adam und Eva im Garten Eden, als Adam und Eva ungehorsam waren, weil sie nicht auf die Ordnung Gottes gehört und vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen verbotenermaßen gegessen hatten.

Diese Widerspenstigkeit und Rebellion erkennen wir heute im Menschen wieder: der Mensch will nicht auf das hören, was Gott uns Menschen sagt. Kinder und Erwachsene sind rebellisch und aufrührerisch und widerspenstig und es offenbart uns die Bibel, dass wir im Herzen von Grund auf böse sind und nicht gut, wie der Mensch es sich denkt.

 

Es ist also das Böse in die Herzen des Menschen gedrungen und darunter leiden wir, weil wir das Gute vielleicht tun wollen, aber schließlich auch dann das Böse tun und das macht Pein im Herzen und im Gewissen. Man empfindet sich als irgendwie auch "verloren" und sucht nach Antworten, woher das denn kommen mag. 

 

Weil wir aus diesem Grund suchen, beschäftigen wir uns heute so viel mit der modernen Technik, dem Smartphone. Wir wissen nicht, was wir suchen und warum, aber wir haben eine Ahnung und das ist der Grund, warum wir suchen. Wir suchen nach Antworten.   

 

Die Verlorenheit durch Sünde führt den Menschen schließlich zum Ende des Lebens in den Tod. Vor dem Sündenfall hatten Adam und Eva das ewige Leben und mit der Sünde kam der Tod über sie und die Menschheit, weil wir alle von Adam und Eva abstammen. 

 

Gott aber will uns das ewige Leben zurück geben und er will uns in sein Himmelreich versetzen und deshalb schenkt Gott uns durch den Glauben an Jesus Christus ewiges Leben und gibt uns jetzt schon viele, großartige Verheißungen für das Leben im Himmelreich. 

 

Das Evangelium ist deshalb die Heilsbotschaft des Herrn und der Herr hat nicht ohne Grund das Evangelium dem Namen Eva ngelium gegeben. Es ist ein besonderer Liebesbeweis für die Liebe Gottes für die Frauen auch, die unter vielen Leiden leiden, sei es nur allein deshalb, wenn sie schwanger sind und unter Schmerzen Kinder gebären. 

 

Philosophen haben nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen "das Leben ist Leiden." Gott der Herr weiß das; dass wir alle unter der Knechtschaft der Sünde und des Leidens und des Todes stehen. Weil das so ist, offenbart Jesus die Forderung an uns, ihn und Gott zu lieben von ganzem Herzen, trotz und bei alle dem und er offenbart uns die Nächstenliebe und die Feindesliebe, weil wir als Menschen im laufe der Jahre auch wachsen sollen und das beinhaltet, zu vergeben, damit uns der Vater im Himmel auch vergibt und auch die Feinde sollen von dem Bösen lassen, denn Böses zu tun ist nicht gut und Böses zu tun ist keine Stärke, sondern Schwäche. 

 

Das Böse tun verstockt und versteinert das Herz des Menschen, dass er keine Liebe mehr hat. Er hat vielleicht eine andere Liebe, eine Liebe der Gesetzlosigkeit, aber Gottes Liebe beinhaltet das Beachten der 10 Gebote. Gottesliebe hat immer mit den 10 Geboten zu tun, die 10 Gebote waren im Alten Testament dem Herrn das Allerheiligste. 

 

Gott ist zur Zeit des Alten Testament auf Erden gewesen, er ist zur Zeit des Neuen Testament auf Erden gewesen. Die Bibel gibt Zeugnis von der Anwesenheit Gottes auf Erden. Evolutionstheorien und Urknalltheorien können somit in das Reich der Märchen und Fabeln verwiesen werden. 

 

Die Tür zum Glauben öffnet sich dann, wenn der Mensch bereit ist, anderen wirklich und ehrlich und von Herzen zu vergeben, dann wird Gott dem Einzelnen auch vergeben und so öffnet sich das Herz für den Glauben, der Mensch beginnt wieder Liebe zu haben, denn es macht ihn frei von Lasten, Groll und Bitterkeit im Herzen. 

 

Christus nun hat die Forderung Gottes zur Bestrafung des Menschen ungültig gemacht, indem er sich selbst und sein Leben und sein Blut hingab, am Kreuz von Golgatha, um diesen Schuldschein zu tilgen. Jesus Christus erfüllte das Gesetz, er war ohne jede Sünde und doch wurde er wie ein Sünder durch Menschen bestraft und an das Kreuz gebracht. 

 

Damit ist heute jeder Gläubige, der ein Sündenbekenntnis ablegt und dadurch Buße tut, frei von den Forderungen des Gesetz nach Bestrafung der Sünden und des Sünders. 

 

Im Alten Testament mussten Tiere zur Auslöschung solcher Sünden geopfert werden. 

 

Christus hätte nicht sterben müssen, weil er keine Sünde hatte. Er tat dies aus Liebe zu den Menschen. Gott sandte seinen eingeborenen Sohn auf die Erde und opferte so seinen Sohn für Sünder und aus Liebe, was kein Mensch tun würde. Vielleicht würde ein Mensch sein Leben geben für einen Gerechten, aber für einen Sünder würde der Mensch so etwas nicht tun und täte er es, wäre es trotzdem wieder Religion. 

 

Dadurch ist bewiesen, dass die Menschheit sich selbst nicht retten kann, so sehr sie es auch wollte und das macht alle Menschen vor Gott gleich. Gott kann kein Opfer von einem Sünder annehmen, weil der Mensch durch Sünde unrein ist.

 

Deshalb führt keine Religion zu Gott, weil Religionen von Menschen erfunden worden sind, die eine blasse Vorstellung hatten oder auch absichtlich die Wahrheit der Bibel verfälschten, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Oder, sie lebten einfach nur vom Hören Sagen, wie der Grossteil der Menschheit heute. Anderenfalls würde der Mensch ja nicht an Religionen glauben, wie er es heute tut, sondern die Religion an Hand einer zuverlässigen Bibel prüfen.  

 

Die Sündenvergebung durch den Herrn Jesus für uns Gläubige macht, dass wir  wieder Zugang zum Himmlischen Vater haben, Jesus ist somit Mittler für alle Gläubigen und so erfüllt sich, was er gesagt hat in

 

Johannes 14

6 "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als durch mich."

 

 Johannes 14

5 Spricht zu ihm Thomas: HERR, wir wissen nicht, wo du hin gehst; und wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.…

Kolosser 2

 

Den Schuldschein zerissen

 

12 Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe, und mit ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat. 

13 Euch, die ihr tot wart in euren Verfehlungen, im unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, euch hat er zusammen mit ihm lebendig gemacht, indem er uns alle Verfehlungen vergeben hat. 

14 Zerrissen hat er den Schuldschein, der aufgrund der Vereinbarungen gegen uns sprach und uns belastete. Er hat ihn aus dem Weg geräumt, indem er ihn ans Kreuz heftete. 

15 Die Mächte und Gewalten hat er ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt, ja im Triumphzug hat er sie mit sich geführt.

 

 

16 Darum soll niemand über euch zu Gericht sitzen in Sachen Speise und Trank, Fest, Neumond oder Sabbat; 

17 das alles ist ja nur ein Schatten des Künftigen, das Wirkliche ist Christus. 

18 Niemand soll euch den Siegespreis aberkennen, keiner, der sich gefällt in Demut und Engelverehrung und dem, was er als Eingeweihter geschaut hat. Ohne Grund bläht er sich auf in seinem auf das Irdische beschränkten Sinn

 

 

 

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Befreit von der Angst vor und von der Knechtschaft des Todes

Hebräer 2,

14 Da nun die Kinder allesamt Anteil haben an Fleisch und Blut, hat auch er in gleicher Weise daran teilgehabt, um so durch den Tod den zu entmachten, der die Macht hat über den Tod, nämlich den Teufel, 

15 und alle zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ein Leben lang in Knechtschaft gehalten waren. 

16 Denn er nimmt sich doch nicht der Engel an, nein: der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an. 

17 Daher musste er in allem den Brüdern und Schwestern gleich werden, um ein barmherziger und treuer Hoher Priester vor Gott zu werden und so die Sünden des Volkes zu sühnen.

18 Denn dadurch, dass er gelitten hat und selber versucht worden ist, vermag er denen, die versucht werden, zu helfen.




Lutherbibel 1912
1Es hatte zwar auch das erste seine Rechte des Gottesdienstes und das äußerliche Heiligtum. 2Denn es war da aufgerichtet das Vorderteil der Hütte, darin der Leuchter war und der Tisch und die Schaubrote; und dies hieß das Heilige. 3Hinter dem andern Vorhang aber war die Hütte, die da heißt das Allerheiligste; 4die hatte das goldene Räuchfaß und die Lade des Testaments allenthalben mit Gold überzogen, in welcher war der goldene Krug mit dem Himmelsbrot und die Rute Aarons, die gegrünt hatte, und die Tafeln des Testaments; 5obendarüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenstuhl; von welchen Dingen jetzt nicht zu sagen ist insonderheit.

6Da nun solches also zugerichtet war, gingen die Priester allezeit in die vordere Hütte und richteten aus den Gottesdienst. 7In die andere aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er opferte für seine und des Volkes Versehen. 8Damit deutete der heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen, solange die vordere Hütte stünde, 9welche ist ein Gleichnis auf die gegenwärtige Zeit, nach welchem Gaben und Opfer geopfert werden, die nicht können vollkommen machen nach dem Gewissen den, der da Gottesdienst tut 10allein mit Speise und Trank und mancherlei Taufen und äußerlicher Heiligkeit, die bis auf die Zeit der Besserung sind aufgelegt.

11Christus aber ist gekommen, daß er sei ein Hoherpriester der zukünftigen Güter, und ist durch eine größere und vollkommenere Hütte, die nicht mit der Hand gemacht, das ist, die nicht von dieser Schöpfung ist, 12auch nicht der Böcke oder Kälber Blut, sondern sein eigen Blut einmal in das Heilige eingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden. 13Denn so der Ochsen und der Böcke Blut und die Asche von der Kuh, gesprengt, heiligt die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, 14wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

15Und darum ist er auch ein Mittler des neuen Testaments, auf daß durch den Tod, so geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, so berufen sind, das verheißene ewige Erbe empfangen. 16Denn wo ein Testament ist, da muß der Tod geschehen des, der das Testament machte. 17Denn ein Testament wird fest durch den Tod; es hat noch nicht Kraft, wenn der noch lebt, der es gemacht hat. 18Daher auch das erste nicht ohne Blut gestiftet ward. 19Denn als Mose ausgeredet hatte von allen Geboten nach dem Gesetz zu allem Volk, nahm er Kälber-und Bocksblut mit Wasser und Scharlachwolle und Isop und besprengte das Buch und alles Volk 20und sprach: "Das ist das Blut des Testaments, das Gott euch geboten hat." 21Und die Hütte und alles Geräte des Gottesdienstes besprengte er gleicherweise mit Blut. 22Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz; und ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung.

23So mußten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchem gereinigt werden; aber sie selbst, die himmlischen, müssen bessere Opfer haben, denn jene waren. 24Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Händen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; 25auch nicht, daß er sich oftmals opfere, gleichwie der Hohepriester geht alle Jahre in das Heilige mit fremden Blut; 26sonst hätte er oft müssen leiden von Anfang der Welt her. Nun aber, am Ende der Welt, ist er einmal erschienen, durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben. 27Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht: 28also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit.