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Gott ist Tot.

Photo by Madai Valencia on Unsplash

Gott ist tot.

Ein oder zwei Mal im Jahr geht der konfessionelle Christ in eine Kirche. Er besucht den Gottesdienst und geht anschließend wieder nach Hause. Solches ist kein Zeugnis für den Glauben und nicht für das Leben des lebendigen Gottes, des Schöpfers von Himmel und Erde.

 

Im Grunde ist der Mensch so betrachtet in dieser Beschäftigung (Religion) geistlich tot und besucht auch einen toten Gott. Er besucht einen armen, verlassenen Gott, in einer kalten Kirche. "Gott ist gestorben": Ist solches nicht auch menschliche Projektion. Hat man da nicht seinen eigenen Gott geschaffen, den es so nicht gibt. 

 

Warum ist das so. Das kommt daher, dass der Mensch über die Jahre hinweg trotz der Religion ein Sünder blieb. Sünde ist der Tod. Daher weiß der Mensch nicht, was nach dem Leben ist. KEIN RELIGIONSANHÄNGER WEIß ZUVERLÄSSIG, WAS NACH DEM LEBEN IST, WEIL ER DAS LEBEN NICHT HAT. SONST WÄRE ER JA BEKEHRT, WEIL ER WEIß, DASS ER DURCH DIE BEKEHRUNG DEN TOD ABGIBT. 

 

Roemer 5
12Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben; 13denn die Sünde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sünde nicht. 14Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch über die, die nicht gesündigt haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war.


15Aber nicht verhält sich's mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn so an eines Sünde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 16Und nicht ist die Gabe allein über eine Sünde, wie durch des einen Sünders eine Sünde alles Verderben. Denn das Urteil ist gekommen aus einer Sünde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 17Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.

 

Da der Tod durch den Sündenfall Adam und Evas in die Welt kam und der Tod im Grunde der Teufel ist, so ist dadurch bewiesen, dass der konfessionelle Christ in einer solchen Kirche Baal anbetet, ohne es zu wissen. Es ist so, dass solch ein konfessioneller Christ "keinen Schimmer" vom Glauben hat und im Grunde weiß er gar nicht wirklich, was er da tut. 

 

Er handelt lediglich aus Tradition, aus gesellschaftlichem Anlass, den Ruf wieder aufzupolieren und weil diese Absicht keine ist, die vom Bibelgott erhört wird, so bleibt der Mensch auch nach Jahren ohne echten und lebendigen Glauben und geht dadurch, wenn er das nicht ändert, verloren. 

 

Dann wäre es besser gewesen, gar keine Religion, als eine zu haben. Ich bin der Ansicht, dass es für Unbekehrte lange besser ist, keine Religion, wie eine zu haben. Denn die Religion ist dem Menschen vor die Nase gesetzt und aufgezwungen, wie die Kirchenhäuser und das Kirchengeläut. 

 

Es ist aber auch wirklich so, dass wir für das Leben vor der Bekehrung gar keinen Leitfaden haben, keine Karte, kein Kompass. Im Grunde weiß der Mensch nicht, was er tut, warum er es tut und wozu es dient. Die Antworten sind dann nur die übliche "Schallplatte".