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Reine und unreine Speisen / Hygiene

Photo by Tina Bosse on Unsplash

Aktuelles:

Die Fledermaus ist gemäß dem Alten Testament ein unreines Tier. In einem verlinkten Video von Wuhan hatte ich auf Bilder verwiesen, auf denen zu sehen sah, wie auf dem dortigen Markt Fledermäuse als Nahrungsmittel angeboten wurden. 

 

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 Altes Testament

5. Mose 

12 Das sind aber die ihr nicht essen sollt: der Adler, der Habicht, der Fischaar, 13 der Taucher, der Weih, der Geier mit seiner Art 14 und alle Raben mit ihrer Art, 15 der Strauß, die Nachteule, der Kuckuck, der Sperber mit seiner Art, 16 das Käuzlein, der Uhu, die Fledermaus.

bibel-online.net

 

Im Westen käme niemand auf die Idee, Fledermäuse als Nahrung zu bezeichnen. In asiatischen Gefilden jedoch, wo das Virus seinen Ursprung hat, dort isst man solche Tiere. In asiatischen Gefilden werden auch Schlangen als Nahrungsmittel genutzt. Im Westen käme man nie auf eine solche Idee. Dass Menschen Fledermäuse als Nahrung betrachten ist eindeutig eine Beeinflussung durch Teufel und Dämonen. 

 

Reinheit / Unreinheit / Reinigung (AT)

bibelwissenschaft.de

Sehr alte Hygienevorschriften 

bibelstudium.de

 

Zitat

Gott hatte vor vielen Tausend Jahren im Volk Israel viele Hygienevorschriften erlassen – lange Zeit bevor man über Bakterien und dergleichen nachdachte. Diese Hygienevorschriften haben auch einen bildlichen Sinn, haben eine moralische Belehrung (und das macht ihren hauptsächlichen Wert für uns aus), aber auch für sich genommen sind sie bemerkenswert und zeigen die Weisheit Gottes.

 

 

Altes Testament

Im Alten Testament finden wir auch Reinigungsvorschriften, wenn Menschen durch Sünde unrein geworden waren.  Eine Unreinheit war der 

 

Aussatz

Bibel Lexikon

 

Es gibt Aussatz am Menschen und Aussatz an Häusern. Solcher Aussatz an Häusern beispielsweise sind die Pilze und der Hausschwamm. Das wird aber auch in leer stehenden Häusern begünstigt, wenn das Dach undicht ist und das Haus generell feucht ist.  

 

Unreine Tiere

Das Schwein ist gemäß dem Alten Testament ein unreines Tier, das nicht verzehrt werden soll.

 

Neues Testament

Nun aber müssen wir zwei Dinge beachten:

 

Wenn Menschen sich bekehren und zu Gott durch Christus finden, so haben wir keine besonderen Speisegebote mehr, außer dass wir nichts von Ersticktem zu uns nehmen sollen und kein Blut. Siehe unten dazu Apostelgeschichte 15, die Ratschlüsse der Apostelversammlung. 

 

Hinzu kommt, dass im Neuen Testament Johannes der Täufer zwar Heuschrecken aß, aber deswegen würde ich solche "Wesen wie Schlangen und Ähnliches" nicht als Nahrung bezeichnen. 

 

Wir müssen da schon unterscheiden, was eine Nahrung ist, was keine Nahrung ist. Zudem gilt, was weiter unten in Römer 10 gesagt wird. Das gilt für Speise und es gilt für gewisse Tage, der eine hält den Tag für besonders, der andere nicht. 

 

Matthäus 3

Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig. (2. Könige 1.8) 

 

Wir lesen auf jesus.ch und es wird die Frage gestellt: 

 

Insekten als Nahrung

Zitat

Im Kampf gegen den Hunger aber scheint das israelische Unternehmen auf gutem Weg. Die Vorstellung, Fliegenlarven zu verzehren, sehen die die Entwickler laut der Zeitschrift «Israel heute» vor allem als ein kulturelles Problem.

Auf ihrer Webseite stellt das Unternehmen die Frage: «Wie sollen wir 2040 neun Milliarden Menschen ernähren?»

jesus.ch

 

Die Antwort lautet: Es ist der Herr, der die Menschen nährt. Er ist es, der den Boden fruchtbar macht. Jesus mehrt das Brot. Da nun aber der Großteil der Menschheit nicht glauben will, so hat sie immer wieder Bibelplagen und Nahrungsmangel in der Welt. 

 

5. Mose 28

Segen und Fluch

 

Heute ist es so, dass Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweg gesehen hat und er hat bestimmt:

 

Apostelgeschichte 17

30 Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebietet er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun, 31 darum daß er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er's beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt32 Da sie hörten die Auferstehung der Toten, da hatten's etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter hören. 33 Also ging Paulus von ihnen. 34 Etliche Männer aber hingen ihm an und wurden gläubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

 

Neues Testament

Apostelgeschichte 10

9 Am nächsten Tag, als diese auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde. 10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn,  

11 und er sah den Himmel aufgetan und ein Gefäß herabkommen wie ein großes leinenes Tuch, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde.  

12 Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. 13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! 14 Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines und Unreines gegessen.

15 Und die Stimme sprach zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht unrein. 16 Und das geschah dreimal; und alsbald wurde das Gefäß wieder hinaufgenommen gen Himmel.

 

Die John F. Mac Arthur Studienbibel dazu auf Seite 1.561:

 

10,13 schlachte und iss. Mit dem Beginn des Neuen Bundes und der Berufung der Gemeinde hob Gott diese Speisevorschriften auf (vgl. Mk 7,19). 10,14 Gemeines oder Unreines. Unheiliges oder Verunreinigtes. 10,15 Was Gott gereinigt hat. Gott schaffte nicht nur die Speisevorschriften des ATs ab, sondern ermöglichte in der Gemeinde sogar die Einheit zwischen Juden (symbolisiert durch die reinen Tiere) und Heiden (repräsentiert durch die unreinen Tiere). Diese Einheit war durch den uneingeschränkt gültigen Opfertod Christi möglich geworden (s. Anm. zu Eph 2,


Apostelgeschichte 15

19 Darum urteile ich, daß man denen, so aus den Heiden zu Gott sich bekehren, nicht Unruhe mache, 20 sondern schreibe ihnen, daß sie sich enthalten von Unsauberkeit der Abgötter und von Hurerei und vom Erstickten und vom Blut. (1. Mose 9.4) (3. Mose 17.10-14)(3. Mose 19.4) (3. Mose 19.29) 21 Denn Mose hat von langen Zeiten her in allen Städten, die ihn predigen, und wird alle Sabbattage in den Schulen gelesen. (Apostelgeschichte 13.15)


  • Römer - Kapitel 14

    Von den Schwachen und Starken im Glauben

    Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht. (Römer 15.1) (1. Korinther 8.9) Einer glaubt er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der ißt Kraut. (1. Mose 1.29) (1. Mose 9.3) Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. (Kolosser 2.16) Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn wohl aufrichten. (Matthäus 7.1) (Jakobus 1.4) (Jakobus 4.11)    Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß. (Galater 4.10) 6Welcher auf die Tage hält, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hält, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott. 
       Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN. (2. Korinther 5.15) (Galater 2.20) Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebendige HERR sei. 
       10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richtstuhl Christi dargestellt werden; (Matthäus 25.31-32) (Apostelgeschichte 17.31) (2. Korinther 5.10) 11 denn es steht geschrieben: "So wahr ich lebe, spricht der HERR, mir sollen alle Kniee gebeugt werden, und alle Zungen sollen Gott bekennen." (Philipper 2.10-11) 12 So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (Galater 6.5) 13 Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten; sondern das richtet vielmehr, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis darstelle. (1. Korinther 10.33) 
       14 Ich weiß und bin gewiß in dem HERRN Jesus, daß nichts gemein ist an sich selbst; nur dem, der es rechnet für gemein, dem ist's gemein. (Matthäus 15.11) (Apostelgeschichte 10.15) (Titus 1.15) 15 So aber dein Bruder um deiner Speise willen betrübt wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe. Verderbe den nicht mit deiner Speise, um welches willen Christus gestorben ist. (1. Korinther 8.11-13) 16 Darum schaffet, daß euer Schatz nicht verlästert werde. 17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste. (1. Korinther 8.8) (Hebräer 13.9) 18 Wer darin Christo dient, der ist Gott gefällig und den Menschen wert. 
       19 Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und was zur Besserung untereinander dient. (Römer 12.18) (Römer 15.2) 20Verstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut dem, der es ißt mit einem Anstoß seines Gewissens. 21 Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein und tust nichts, daran sich dein Bruder stößt oder ärgert oder schwach wird. 22 Hast du den Glauben, so habe ihn bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst kein Gewissen macht in dem, was er annimmt. (Römer 14.2) (1. Korinther 10.25-27) 23 Wer aber darüber zweifelt, und ißt doch, der ist verdammt; denn es geht nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben geht, das ist Sünde.