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Das Salz der Erde

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Matthäus 5

Salz und Licht

13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 

14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Ich betrachte es so, dass wir den Herrn Jesus um Vergebung bitten, für die Sündhaftigkeit der Menschheit, denn wir selbst waren tot, aus der Übertretung und der Sünden heraus, Epheser 2,1

 

Abraham tat es auch für Sodom, 1. Mose 18,16 . Diesen Glauben rechnet Gott uns dann zur Gerechtigkeit zu. Es geht hier um den Glauben, nicht um die Werke. Glaube führt zu Werken, aber Werke retten nicht. Die Bibel ist die Wahrheit, diese Welt ist die Unwahrheit. Wenn ein Sturm aufkommt, dann ist das eine Prüfung für die Christen in der Welt, dass sie das erkennen. 

 

1. Timotheus 2

Das Gemeindegebet

21 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 

2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 

3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 

4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 

5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 

6 der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde. 

 

Die Welt wird es vielleicht falsch verstehen, wenn die Wirtschaft wieder anläuft, die Isolation beendet wird. Viele werden sagen, es sei aufgrund eigener Werke wieder besser geworden. Ich bin überzeugt, dass viele, viele Christen in der Welt beten und gebetet haben und dass das der Grund dafür ist, dass es wieder besser wird, weil der Herr die Gebete erhört. 

 

Glaube bedeutet folgendes: Morgen ist ein Tag, da ist eine Realität. Diese ist die Realität von gestern, die sich auf morgen auswirkt, einfach einmal kurz gefasst. Dahinter aber steht eine nähere Zukunft. Als Christen sehen wir nicht in die Welt hinein und sagen, es würde immer weiter abwärts gehen, alles sei eine Weltverschwörung der Reichen und Mächtigen oder sonstigen Autoritäten, seien sie bekannt oder unbekannt, und wenn es so wäre, könnte es uns gleich sein, sondern wir schauen darauf, aus dem Glauben heraus, was wird der Herr tun. Und das steht über dem, was die Welt selbst tun kann. So steht es beschrieben in Hebräer 11,1. Das ist der Glaube, den der Herr uns zur Gerechtigkeit anrechnen wird. Es geht im Glauben immer zuerst einmal um den Glauben selbst und dieser Glaube bringt Werke hervor und ich betrachte Gebete als Werke. 

 

Christen in der Welt: Wir sind im Zeitalter von Laodizea, Offenbarung 3,17 und als solche haben wir keine solchen wirklichen Erfahrungen im Glauben, wie die anderen Gemeinden in den Gemeindezeitaltern. Wir werden hauptsächlich inwendig geprüft. Es ist weiterhin nicht so, dass wir den Menschen fortwährend all ihre Sünden immer wieder aufzeigen müssen. Der Mensch weiß selbst, dass er sündigt und wann er sündigt, sonst müsste man behaupten, der Grossteil hätte kein Gewissen, keinen Verstand und wäre völlig abgestumpft. 

 

Nun hat diese Zeit den Menschen ihre Demut wieder gegeben, die ihnen vielleicht abhanden gekommen war. Die, deren Herzen versteinert waren, sind nun wieder weicher geworden und nehmen vielleicht mehr Rücksicht auf andere. 

 

Das Evangelium ist ein Geheimnis, Epheser 3,4 und muss dem Menschen offenbart werden. Wenn nun durch diese turbulenten Zeiten hindurch der eine oder andere zum Glauben gefunden hat, dann hat es doch viel Gutes hervor gebracht. Was ist schon Geld im Verhältnis zu der Errettung durch den Glauben. 

 

Der Herr stillt den Sturm, wenn wir ihn anrufen. Er tut es und er hilft. Problematisch wird es dann, wenn nach einer gewissen Zeit, wieder das alte Leben hervortritt und alle sündhaften Gesellschaftsbereiche nach wie vor wieder bedient werden, wo man wissen müsste, dass das Leben kein Spielcasino ist oder einfach nur ein großer Vergnügungspark. 

 

Wenn hier und da behauptet wird, dass die Christenheit heute so vom Glauben abgefallen und ungesalzen ist, dann muss man ja annehmen, dass man früher viel mehr Salz hatte. Ich sehe es nicht so, sondern wir haben das so, hier im Westen nie wirklich gekannt, wie man Salz ist. 

 

Ich behaupte nicht vor Gott und Jesus, dass ich ein so "gesalzener Christ" bin oder war. Ich berufe mich nicht auf eigene Anstrengungen, sondern warte stets darauf, dass Gott mich in dieser "Langsamkeit" oder "Geduld "erhört und dann an mir handelt oder generell handelt, dass ich dann sehe, was vorher nicht zu sehen war.  

 

Ich bin noch jung im Glauben und erst wenige paar Jahre dabei. Wenn man einmal 7 oder 14 oder 15 Jahre dabei war, dann ist das eine ganze andere Sache. Wer auf eigenen Antrieb losstürmt und übertreibt, der wird fallen. Das ist im voraus absehbar, dass er sich weh tun wird. Paulus wurde persönlich durch Christus 12 Jahre gelehrt, wenn ich mich recht entsinne und er hatte Christus persönlich gesehen. Wer soll dann ich sein oder wer bin dann ich. Paulus war ein Gelehrter in dem Gesetz. Ich kam zum Glauben, hatte keine Ahnung von irgendwas. Christen sollten andere nicht unter Druck setzen, denn daran werden sie gemessen werden und dann fallen sie hin, tun sich weh und dann ist das Weinen groß. 

 

So ist, wie ich denke. Ich habe vor Gott nicht behauptet, ich sei ein großer Christ oder ich wäre etwas oder ich wäre so ein Licht oder so etwas. Ich sagte kürzlich im Gebet dem Herrn "Herr, Du weißt, dass wir Laodizeaner sind..." und ich bin mir dessen bewusst. 

 

Was die Welt anbetrifft und das Vermitteln des Glaubens: Ich habe in unterschiedlichen Blogs von Christen gelesen und dort wurde dem Leser vermittelt, dass er sich unter Gottes Hand nicht vor den Turbulenzen aus der Welt kommend fürchten müsse. Das offenbart natürlich auch die Bibel, aber man kann nicht erwarten, dass jeder, der gerade erst hinzu kommt, dass er das gleich wüsste.

 

Und darin liegt ja der Segen, dass wir den Herrn Jesus bitten und dürfen, dass er seine Herrlichkeit den Menschen erweist und ihnen hilft, in einer Zeit von innerer Bedrängnis, die durch das Außen kommt, was zwar eine Folge von persönlicher Sünde ist und auch kollektiver Sünde (was sich ja auf alle Gesellschaftsbereiche auswirkt), aber nicht erkannt werden kann, weil die Inhalte der Bibel individuell und demzufolge kollektiv nicht gewusst und gekannt sind, weil ja das Individuum behauptet, es könne nichts verändern und sich deswegen nicht bekehrt, weil andere es auch nicht tun. 

 

Zeit: Menschen brauchen Zeit, es nutzt nichts, wenn die ganze Gesellschaft oder die Nationen alle auf einmal fallen und wissen dann nicht ein noch aus. Wer interessiert sich für den Glauben oder wer hat ein solches Verständnis, wenn den Menschen alles weg bleibt, was sie gewohnt sind und auf einmal die Miete nicht mehr zahlen können und ihre Angestellten und wie es sich halt eben verhält. 

 

Dann haben sie für den Glauben ja noch am wenigsten offene Ohren. Wir wissen, gemäß der Bibel, dass die Sorgen um das Leben in der Welt den Leuten den Glauben "praktisch erstickt", das wissen wir.

 

Nur: Wenn ein Same ausgebracht bzw. in den Boden eingepflanzt wird, dann braucht es  Zeit, dass daraus ein Bäumchen wachsen kann. Und der Sämann geht immer wieder raus und nicht nur einmal.