Mythos 3: Es soll eine neue Weltordnung geschaffen werden

Geheimgesellschaften wollen die Krise ausnutzen und eine autoritäre Weltordnung errichten. Oft im Zusammenhang mit Militärpräsenz, dem Zusammenbruch des Finanzsystems und Abschaffung der Bürgerrechte.

Kommentar: der Ableger dazu ist dieposaune.de. 

dieposaune.de verbreitet, dass wir angeblich als Geistwesen

wiedergeboren würden und dass es keine geistliche Wiedergeburt mit Bekehrung

gäbe, was unbliblisch ist und falsche Lehre. Zu Armstronigsums hatte ich mich hier geäußert, in etwa auf Mitte der Seite:

zeugnis-fuer-jesus.de/aktuelles-ab-08-05-21-26-ijar-5781

 

Das in dem Text angedeutete Buch von Armstrong (Geheimnis der Zeitalter) 

ist ein Buch, dass auf keinen Fall gelesen werden sollte, denn es enthält 

sogar Gotteslästerung. Armstrong bezeichnete die geistliche Wiedergeburt

als falsch, wie genau das darin geschrieben steht, will ich nicht einmal wiedergeben. 

Lesen Sie es auf keinen Fall und bleiben fern von solchen Irrlehren und deren Irrlehrern, auch wenn diese noch so überzeugend klingen und prüfen alles an Hand der Bibel selbst. 

 

Fazit: Armstrong tingelte 50 Jahre durch die Welt, verbreitete falsche Lehren und wird heute noch von dieposaune.de als Vorläufer des Messias betrachtet und als moderner Elijah. Armstrong wird nicht gerettet werden (kann nicht in Gottes Reich kommen), er war nicht geistlich wiedergeboren, ebensowenig seine Anhänger. Das gilt auch für Zeugen Jehovas und Anhänger anderer Weltsekten wie Katholiken und Anhänger der Orient Religion und was es sonst noch so für Weltsekten gibt, deren Anhänger nicht geistlich wiedergeboren werden, weil sie falsche Lehren verbreiten.

 

Jemand, der falsche Lehren verbreitet, kann die geistliche Wiedergeburt ja auch gar nicht erfahren, weil er ja Jesus gar nicht richtig und in der Wahrheit anruft und deshalb kann Jesus ihm die geistliche Wiedergeburt auch nicht ermöglichen. Es geht nicht, Jesus kann dahingehend keine Ausnahmen machen. Es sind Regeln, die feststehen.

 

Zitat:

„Und der, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig“ (21,5).

Dieses Wort „neu“ ist sehr beachtenswert; denn in Gottes Wort bedeutet dies nicht nur renoviert, erneuert, sondern stets einen völligen Neuanfang, etwas ganz Verschiedenes, das keinerlei Beziehung zum Vorhergehenden hat. Es gehört zum Wesen Gottes, dass Er niemals auf etwas, das Er gemacht hat, zurückkommt, um es wiederherzustellen, sondern Er antwortet auf die zerstörenden Gegenzüge Satans oder der Menschen immer wieder mit etwas ganz Neuem, Unerwartetem (vgl. Jes 43,18). Ebenso ist das Lied der Ältesten in Offenbarung 5 ein völlig neues Lied, das vorher niemals gesungen wurde, noch gesungen werden konnte, denn die Einsicht in das Tun Gottes wird dann eine völlige sein. Die neue Schöpfung wird eine ganz andere sein als die jetzige, die dann vollständig vergangen, ausgelöscht sein wird.


 

Kritik der Wissenschaft

Ja, die Wissenschaftler haben aus meiner Sicht einen ganz unverdient hohen Ruf. So werden sie als Verkörperungen der Wahrheit und der Wahrheitsfindung gesehen, gerade jetzt auch bei Corona. Wenn wir uns aber ansehen, was die Wissenschaftler liefern und aktuell eben auch geliefert haben, dann ist das eigentlich vielfach nur: Begründungen für die Pharmaindustrie, Begründung für bestimmte Maßnahmen, die überhaupt keinen Sinn haben. Das heißt, das ist gar keine echte Wissenschaft, sondern das sind Auftragsforscher, die die Ergebnisse produzieren, die von ihnen erwartet werden.
Und das ist eigentlich Wissenschaft immer gewesen, muss man sagen. Denn die Wissenschaft kommt ja aus der Universität, und als die Universitäten im Mittelalter in Europa gegründet worden sind, da waren die ganzen Universitäten kirchlich betrieben. Die Wissenschaftler haben damals auch kirchliche Doktrinen vertreten, nämlich dass die Erde eine Scheibe ist und andere Dinge. Und heute vertreten sie eben jetzt andere Narrative, die in unserer Gesellschaft wichtig sind, dass es eine stetige Klima-Erwärmung gebe, dass wir jetzt einfach schicksalhaft Pandemien hätten – alles Dinge für die es überhaupt keine Fakten, keine Grundlage gibt. Und trotzdem nennt sich das Ganze Wissenschaft, weil eben die Wissenschaft ein so gutes Image hat, und die Wissenschaft die Religion ersetzt hat. Also früher sind viele Menschen in die Kirche gegangen und haben sich da die Botschaft für die Woche abgeholt, heute holen sie sich eigentlich von den sogenannten Wissenschaftlern. Wobei, wenn man genau hinschaut, kann man das auch als Laie gut feststellen: Es sind komischerweise immer dieselben Wissenschaftler, die vor der Kamera sitzen. Es ist nicht das Bild der Wissenschaft. Es gibt Gott sei Dank auch wirkliche Wissenschaftler, die sich um die Fakten bemühen. Aber die werden nicht eingeladen.

Kommentar: Heute propagieren Wissenschaftler die Urknall- und Evolutionstheorie, was dann auch in der Schule gelehrt wird.

 

Seite 1.307, John MacArthur Studienbibel

Weise aus dem Morgenland. Um wie viele Männer es sich handelte, wird nicht gesagt. Die traditionelle Zahl 3 geht auf die Anzahl der Geschenke zurück, die diese Männer mitbrachten. Sie waren keine Könige, sondern Magier bzw. Astrologen und möglicherweise Anhänger des persischen Zoroastrismus. Ihre Kenntnis der hebräischen Schriften kann auf die Zeit Daniels zurückgeführt werden (vgl. Dan 5,11). die sprachen. Das Parti-zip Präsens im gr. Text vermittelt den Gedanken fortdauernder Handlung und die Vorstellung, sie seien in der Stadt umhergegangen und hätten jeden gefragt, den sie trafen. 

 

Wiederholung: Vom Unkraut unter dem Weizen

Das Unkraut mitten unter dem Weizen

Das griechische Wort für dieses Unkraut lautet "zizanion" (+2215). Wahrscheinlich ist damit der Taumel-Lolch gemeint, eine etwa 70 cm hohe weizenähnliche Grasart, deren Körner das Mehl verderben, wenn sie mitgemahlen werden. Es ist ein lästiges und giftiges Unkraut auf den Getreidefeldern Israels, welches vom Weizen kaum zu unterscheiden ist, solange sich noch keine Frucht in den Ähren befindet.

Zur Zeit des Fruchttragens ist der Taumel-Lolch in den Ähren häufig von einem schwarzen und giftigen Pilz befallen. Der Unterschied von Weizen und Taumellolch wurde oft erst kurz vor der Ernte erkannt, was aber dazu führen konnte, dass beim Ausreißen auch die danebenstehenden Weizenhalme entwurzelt wurden, und das ganz besonders dann, wenn der Lolch so dicht gesät war, wie es im Gleichnis beschrieben wird (Mt 13:29 / Mt 13:38). Da es stärkere Wurzeln hat als der Weizen, würde man beim Herausziehen den Weizen mit ausjäten (Mt 13:29).

 

Seite 1.330, John Mac Arthur Studienbibel:

13,25 Unkraut.  Wahrscheinlich Lolch; das ist ein Unkraut, das von Weizen kaum zu unterscheiden ist, bis die Ähre reift. Lolch auf das Weizenfeld eines anderen zu säen, war eine Taktik, mit der ein Bauer die Lebensgrundlage eines Feindes zerstören konnte. Das ist ein Bild für Satans Bemühungen, die Gemeinde zu verheeren. Er mischt seine Kinder unter Gottes Kinder und somit ist es für Gläubige manchmal unmöglich, falsche Christen von wahren zu unterscheiden. Das Gleichnis wird in V. 36-43 erklärt.

 

Bitte den Text lesen, denn er enthält Anmerkungen, die Jubel auslösen müssten, innerhalb der Gemeinde

Epheser 1
3Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum; 4wie er uns denn erwählt hat durch denselben, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir sollten sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe; 5und hat uns verordnet zur Kindschaft gegen sich selbst durch Jesum Christum nach dem Wohlgefallen seines Willens,…

Kommentar: Es gibt viele falsche oder verwirrende Texte zum Buch des Lebens. Es wird oft nicht unterschieden, dass es zwei solche Bücher gibt. Der Text klärt darüber auf. 

 

Wenn wir als Gläubige nun VOR Grundlegung der Welt in das Buch des Lebens eingeschrieben worden sind, durch Gott selbst, so bedeutet es, dass er uns geschaffen hat. Darin ist die Evolutionstheorie widerlegt. 

 

Gott hat vor Grundlegung der Welt das Buch des Lebens geschrieben!

 

Dadurch ist auch widerlegt, dass das einfach nur ein Zufall war, mit dem Sündenfall. Gott hat gewusst , dass der Engel Luzifer eines Tages abfallen würde und dass er Adam und Eva verführen würde.  

 

Es war ihm, Gott, also schon alles klar, bevor die Dinge geschahen. Das ist alles kein Zufall gewesen. Es geht ja in der Sache an sich darum, das Böse aus dem Universum loszuwerden, dass es nie wieder geschehen kann. 

 

Gott kannte somit den Gedanken Luzifers, dass er selbst eines Tages Gott sein wollte. Und er musste etwas dagegen tun. Er musste den Dingen seinen Lauf lassen. Anders war das nicht möglich. 

 

Man sagt ja stets, dass die Gedanken die Werke hervorbringen. 

 

Somit musste Gott mit der Welt und ja dem gesamten Unviversum diesen Weg gehen. Jesus auch hat also das alles gewusst. Er hat seinen Weg gewusst. Er hat dann auch gewusst, dass wir als Heidenchristen zum Glauben kommen SOLLTEN. 

 

Darin ist die Feindschaft zwischen Juden und Christen abgebrochen. In den wenigen Worten der Bibel über das Buch des Lebens ist auch widerlegt, dass "alle Menschen in einem Land der Orient Religion - verpfllchtet wären oder den anderen Religionen. Somit sind die Religionen LÜGEN. 

 

Es bedeutet auch, dass noch viele aus den Religionen und aus dem Atheismus zum Glauben kommen werden.  

 

Die aber von Grundlegung der Welt an in das Buch des Lebens eingeschrieben sind und sich nicht vor der großen Drangsal bekehren, die werden während der großen Trübsal zum Glauben kommen. 

 

Somit ist auch bewiesen, dass wenn Menschen verhindern, dass sie zu Jesus finden sollen, dass diese Kinder des Teufels sind. Jesus lässt aber nicht zu, dass sie nicht zu ihm finden werden, da können die Kinder des Teufels tun und lassen, was sie wollen. 

 

Das sollte eigentlich Jubel und Hoffnung

innerhalb der Gemeinde auslösen. 

 

Wir können aus dem Gesagten unzählige Dinge ableiten, allein durch logisches Denken. Es sind also da draußen noch viele, viele die in JEDEM FALL ZUM GLAUBEN KOMMEN WERDEN. Auch durch die große Drangsal hindurch. Deshalb müssen wir ein Erbe hinterlassen, die Aufklärung, wie jemand zum Glauben findet. Die Menschen müssen in jedem Fall aufgeklärt werden, wie sie zum Glauben kommen. Damit sie es in Erinnerung behalten. Wenn wir entrückt sein werden, dann ist da niemand mehr, der sie aufklären kann und in so kurzer Zeit kann kaum jemand das alles verstehen. Diese Menschen werden sich erinnern, dass sie aufgeklärt wurden und sie werden die Werke der Christen in der Welt sehen, das Erbe. Die Evangelisation über die Technik nimmt ja immer weiter Fahrt auf. Und die Arbeiter ruhen ja beinahe nicht, können sie auch nicht. 

 

Es ist also lächerlich, von der Welt und den Mächtigen, den Irrlehrern und den Teufelsdienern, zu glauben, es könnte verhindert werden, dass Menschen sich von den Religionen abwenden und zum Glauben kommen und dass der Baum weiter wächst. 

 

Es ist lächerlich zu glauben, dass Christen sich langfristig in der Charismatik verlieren würden. Nicht ohne Grund haben viele, viele Christen Zweifel an der Charismatik. Wir hatten unten davon gesprochen. 

 

 Epheser 2 

11Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr weiland nach dem Fleisch Heiden gewesen seid und die Unbeschnittenen genannt wurdet von denen, die genannt sind die Beschneidung nach dem Fleisch, die mit der Hand geschieht, 12daß ihr zur selben Zeit waret ohne Christum, fremd und außer der Bürgerschaft Israels und fremd den Testamenten der Verheißung; daher ihr keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der Welt. 13Nun aber seid ihr, die ihr in Christo Jesu seid und weiland ferne gewesen, nahe geworden durch das Blut Christi. 14Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, indem er durch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft, 15nämlich das Gesetz, so in Geboten gestellt war, auf daß er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schüfe und Frieden machte, 16und daß er beide versöhnte mit Gott in einem Leibe durch das Kreuz und hat die Feindschaft getötet durch sich selbst. 17Und er ist gekommen, hat verkündigt im Evangelium den Frieden euch, die ihr ferne waret, und denen, die nahe waren; 18denn durch ihn haben wir den Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater.

bibeltext.com

Lesen Sie vor dem Hintergrund den Text von opendoors unterhalb der Danksagungen der syrischen Christinnen. 

Kommenatar: Jesus spricht von der Heilsgewissheit,

die Gläubige haben: das ewige Leben. 

"Die Welt-Geschichte der Bekehrung"

 

1. Zum Thema "Befreiungsdienst"

Im NT finden wir kein einziges Beispiel von dä­monischer Besessenheit bei Gläubigen und daher auch kein Beispiel von einem Exorzismus an Wie­dergeborenen.

Natürlich kann ein Christ von Dämonen und vom Teufel beeinflußt, verführt und betrogen wer­den - viele Personen und Gemeinden des NT sind dafür ein warnendes Beispiel - aber es steht im Widerspruch zu den Lehren des NT, daß ein Christ, der ein "Tempel des Heiligen Geistes"(1. Kor. 6,19) ist und unter der Herrschaft Christi steht, vom Satan "besessen" sein kann und daher einen Exorzismus oder einen "Befreiungsdienst" nötig hat. Wenn z.B. jemand in den "Fallstrick des Teu­fels" geraten ist, dann soll er "zurechtgewiesen" werden (2. Tim. 2,24-26). Da ist keine Rede von Dämonenaustreibung.

 

und weiter

2. Zum Thema "Geistliche Kampfführung"

An keiner Stelle im NT werden Christen aufge­fordert, die "territoriale Gewalt" Satans über Bezir­ke, Städte und Länder im kosmischen Raum" zu brechen. Die Gefahr ist groß, daß man mit diesen Praktiken und der damit verbundenen Dämonen­befragung und Teufelsverfluchung in die Nähe des Spiritismus gerät.

 

Hinweis: Christen sollen bei Unbekehrten keine "Dämonenaustreibungen" vornehmen, sondern der Mensch muss sich selbst bekehren. Dass damals die Jünger die Macht dazu bekamen, Dämonen auszutreiben sollte ein Zeichen für Israel sein, dass es sich Christus zuwendet. Heute aber liegt die Bibel vollständig vor, es braucht solche Zeichen und Wunder nicht mehr. Es liegt an jedem selbst, ob er sich bekehrt oder ob er es nicht tut. 

 

weiter aus dem Text:

 

Dazu kommen noch einige seelsorgerliche Pro­bleme: Es ist viel leichter, sich in einem "Befrei­ungsdienst" von angeblichen Dämonen befreien zu lassen, als Sünde im eigenen Leben zu erken­nen, zu bekennen, zu verurteilen und zu beseiti­gen. In vielen Fällen wird die Verantwortung für Sünde und Fehlverhalten auf innewohnende Dä­monen oder belastete Vorfahren geschoben und damit eine biblische Buße und Umkehr erschwert oder sogar verhindert. Auffallend oft entsteht auch eine sehr starke Bindung an einen "vollmächtigen" Seelsorger, der unter Umständen weit entfernt wohnt und manch­mal über Jahre aufgesucht wird, um schubweise von Dämonen befreit zu werden. Diese Praxis ver­hindert biblische Seelsorge, die möglichst am Ort geschehen sollte und niemals zu einer starken Bindung an den Seelsorger führen darf.

 

 

Kommentar:

In dieser gesamten Charismatik dreht es sich scheinbar lediglich um den Menschen selbst, um den Christen, der "Macht" hat, um den anderen Menschen, der davon befreit wird, der Betroffene.

 

Ich denke, dass es eine Überschneidung ist, nämlich eine Beeinflussung durch das weiße Pferd und seinem Reiter in Offenbarung 6,2, welcher ja anti-christlich ist. Charismatische Gefilde sollten darüber nachdenken, zum normalen und einfachen Gottesdienst zurück zu kehren, denn wie viele Wunder tut Jesus uns doch jeden Tag, was schnell vergessen wird. Er schützt und bewahrt und er gibt in den noch so geringen Dingen. Wenn die kleinen Dinge vergessen werden, wozu braucht es dann große. 

 

Es hilft also nichts, wie die Bekehrung des Betroffenen selbst. Ansonsten gilt, dass für den Betroffenen gebetet werden muss (ggf. auch gefastet):

 

Matthaeus 17
20Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so mögt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein. 21Aber diese Art fährt nicht aus denn durch Beten und Fasten.

Warum scheitern Therapien bei Unbekehrten so oft:

Lukas 11
25Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt. 26Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor.

Hat Paulus nicht auch einen Wahrsagegeist bei einer Unbekehrten ausgetrieben?

Das ist eine wohl eine Ausnahme, weil die Frau den Paulus und den Silas Tage lang verfolgte und deren Dienst dadurch beeinträchtigte. 

 

Apostelgeschichte 16

Die Magd mit dem Wahrsagegeist

16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, daß uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte und ihren Herren durch Wahrsagen großen Gewinn verschaffte. 17 Diese folgte Paulus und uns nach, schrie und sprach: Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, die uns den Weg des Heils[4] verkündigen! 18 Und dies tat sie viele Tage lang. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus in derselben Stunde.
19 Als aber ihre Herren sahen, daß die Hoffnung auf ihren Gewinn entschwunden war, ergriffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz vor die Obersten der Stadt; 20 und sie führten sie zu den Hauptleuten[5] und sprachen: Diese Männer, die Juden sind, bringen unsere Stadt in Unruhe 21 und verkündigen Gebräuche, welche anzunehmen oder auszuüben uns nicht erlaubt ist, da wir Römer sind! 22 Und die Volksmenge stand ebenfalls gegen sie auf; und die Hauptleute rissen ihnen die Kleider ab und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen.
schlachterbibel.de

 

Seite 1.572, John MacArthur Studienbibel:

 

16,16 Wahrsagegeist.  Wörtl. ein »Pyton-Geist«. Dieser Ausdruck stammt aus der gr. Mythologie. Pyton war eine drachenähnliche Schlange, die das Orakel in Delphi bewachte. Diese Frau war ein Medium und stand in Kontakt mit Dämonen, die angeblich die Zukunft voraussagen konnten.  S. Anm. zu 5Mo 18,9-12. 16,17 des höchsten Gottes.  Hebr. El Eljon, der absolut souveräne Gott, ist ein alttestamentlicher Titel für den Gott Israels und kommt im AT  über 50-mal vor (s. 1Mo 14,18-22; Ps  78,35; Dan 5,18).

 

16,18 Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi.  Der Dämon gehorchte Paulus’ Befehl und verließ die Frau aufgrund der apostolischen Autorität des Paulus. Die Fähigkeit zur Dämonenaustreibung war eine besondere Gabe der Apostel Christi (Mk 3,15; 2Kor 12,12).

 

 

Was ist das mit Paulus und dem Stachel?

2.Korinther 12
7Und auf daß ich mich nicht der hohen Offenbarung überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe. 8Dafür ich dreimal zum HERRN gefleht habe, daß er von mir wiche.…

 

Die John F. MacArthur Bibel dazu, auf Seite 1.695

 

12, 7 Offenbarungen.  S. Anm. zu V.  1.  ein Pfahl fürs Fleisch … ein Engel Satans.  Dieser Pfahl war ihm von Gott gegeben, damit er demütig blieb. Wie bei Hiob war Satan auch hier die unmittelbare und Gott die letztendliche Ursache. Dass Paulus hier die Bezeichnung »Engel« (gr.  angellos, kann auch mit »Bote« übersetzt werden) Satans verwendet, legt nahe, dass der »Pfahl fürs Fleisch« (oder »Dorn im Fleisch«) keine Krankheit war, sondern eine dämonische Person. Von den 188 Vorkommen des gr. Wortes  angellos  im NT beziehen sich mindestens 180 auf Engel. Dieser Engel kam vom Satan und war ein Dämon, der Paulus quälte. Möglicherweise ist die beste Erklärung für diesen Dämon, dass er im Anführer der Verschwörung in Korinth wohnte, im Führer der falschen Apostel. Durch seine Anhängerschaft zerriss er Paulus’ geliebte Gemeinde und trieb somit einen schmerzhaften Pfahl durch Paulus. Diese Sichtweise wird auch unterstützt vom Zusammenhang von Kap. 10-13, in dem es um kämpfende Gegner geht (die falschen Propheten). Das Verb, das übersetzt ist »mit Fäusten schlagen«, bezeichnet eine Misshandlung durch andere (Mt 26,67; Mk 14,65; 1Kor 4,11; 1Pt 2,20). Und schließlich beschreibt das AT  Israels’ persönliche Gegner als »Dorn« oder »Pfahl« (4Mo 33,55; Jos 23,13; Ri 2,3; Hes 28,24). 

 

damit ich mich nicht überhebe.  Der Angriff war schmerzhaft, aber nützlich. Gott ließ zu, dass Satan solch schwere Probleme in die Gemeinde brachte, damit Paulus demütig blieb. Da er so viele Offenbarungen hatte, einschließlich einer Reise in den Himmel und zurück, wäre er ansonsten stolz geworden. Der besessene falsche Apostel, der sein Werk in Korinth angriff, war der Pfahl, der durch Paulus’ andernfalls stolzes Fleisch getrieben wurde.

 

12,8 dreimal den Herrn gebeten. Paulus sehnte sich nach Befreiung von diesem schmerzlichen Hindernis in seinem Dienst. Deshalb wandte er sich an seinen Herrn und bat ihn (der bestimmte Artikel vor »Herr« zeigt, dass Paulus sein Gebet direkt an Jesus richtete), diesen »Pfahl« wegzunehmen. Die Dämonen sind nur seiner Autorität unterworfen. Die dreifache Wiederholung von Paulus’ Bitte steht in Parallele zum Gebet Jesu im Garten Gethsemane (Mk 14,32-41). Gott verwehrte sowohl Paulus als auch Jesus die Erhörung ihrer Bitte, aber sie empfingen Gnade, um ihre Qualen aushalten zu können.