Wachet: über den Wohlstand oder über das Wort der Wahrheit

29.03.2020 am (Teil 2: hier Teil 1)

Wenn der Zaubertrick Babels aus Teil 1 beschrieben, funktioniert, dann wird das Reich (die EU) wieder auferstehen. Es wird in dieser Zeit jetzt Bekehrungen geben, die vielleicht dann in ihrer "Echtheit" wieder nachlassen könnten, weil die Not und Sorge sich wieder beruhigt. Es gibt im Christentum recht leicht falsche Bekehrungen. 

 

Die Gefahr einer falschen Bekehrung

weltvonmorgen.org

 

Wenn nach dem möglichen Szenario, dass Europa wieder zu altem Wohlstand und Stärke zurück findet, wenn nach dem die Christen möglicherweise sich dem alten Wohlstand ausgesetzt sehen, so besteht natürlich die Möglichkeit, vor der uns Jesus warnt, nämlich: einzuschlafen. Einschlafen bedeutet so viel wie "nicht mehr seinen Dienst versehen, es ist nicht gemeint, dass in der Nacht nicht geschlafen werden soll." Wer in der Nacht nicht schläft, wird es dann am Tag tun müssen. Es ist also logisch, dass das keinen Sinn ergeben würde, so zu denken. 

 

Wachet: Deshalb bin ich sicher, dass die Entrückung stattfindet, in dieser Zeit, wenn Europa wieder zu alter Stärke findet durch die 10 Nationen. 

 

Es ist ja auch die Frage unter Christen "was meint der Herr damit, wenn er warnt, dass sie wir wachen sollen": Man sollte sich von den "Spielen in Babylon" nicht "einlullen" lassen und auch nicht von dem Wohlstand, welcher die Leute träge und faul macht. Und dann könnten sie sich der Welt zuwenden und verlieren sich schließlich darin. Deshalb warnt der Herr so eindringlich und das tut er, weil er dem Christen und seiner Gemeinde insgesamt sehr viel gegeben hat, viel geben möchte und viel geben wird. Dagegen wird das, worauf heute oder morgen oder gestern verzichtet wurde, ein Nichts gewesen sein. Es geht aber nicht darum, sondern es geht einfach darum, dass wir zu ihm gehören und seine Schafe sind. 

 

Zeitraum, wachend oder schlafend:

 

Matthaeus 25
12Er antwortete aber und sprach: Wahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird. 

 

 

Lukas 12

35Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen 36und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun. 37Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich aufschürzen und wird sie zu Tische setzen und vor ihnen gehen und ihnen dienen. 

 

 

Nicht einlullen und / oder verführen lassen, von den Versuchungen und den Spielen in Babylon, auch nicht von den Sorgen, wie beschrieben:

 

Lukas 12
38Und so er kommt in der anderen Wache und in der dritten Wache und wird's also finden: selig sind diese Knechte. 39Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so wachte er und ließe nicht in sein Haus brechen.40Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr's nicht meinet.…

in Verantwortung:

 

41Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen? 42Der HERR aber sprach: Wie ein großes Ding ist's um einen treuen und klugen Haushalter, welchen der Herr setzt über sein Gesinde, daß er ihnen zur rechten Zeit ihre Gebühr gebe! 43Selig ist der Knecht, welchen sein Herr findet tun also, wenn er kommt. 44Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 45So aber der Knecht in seinem Herzen sagen wird: Mein Herr verzieht zu kommen, und fängt an, zu schlagen die Knechte und Mägde, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen: 46so wird des Knechtes Herr kommen an dem Tage, da er sich's nicht versieht, und zu der Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn zerscheitern und wird ihm seinen Lohn geben mit den Ungläubigen. 47Der Knecht aber, der seines Herrn Willen weiß, und hat sich nicht bereitet, auch nicht nach seinem Willen getan, der wird viel Streiche leiden müssen. 48Der es aber nicht weiß, hat aber getan, was der Streiche wert ist, wird wenig Streiche leiden. Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern.