Was ist Glaube, Wortbedeutung, wikipedia:

Das deutsche Wort Glaube, von mittelhochdeutsch gloube/geloube aus althochdeutsch giloubo, gehört wie glauben (in früherer Bedeutung „gutheißen“ aus der Grundbedeutung „sich etwas lieb/vertraut machen“), dem Faktitiv zu lieb[3] zu indogermanisch lub-/lewbʰ- (‚begehren‘, ‚lieb haben‘, ‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘, ‚loben‘[4]) Das Wort wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs πίστις pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet πιστεύω pisteúō „ich bin treu, vertraue“ (πιστεύειν pisteúein, „treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf …, ich binde meine Existenz an …, ich bin treu zu …“. Das Wort zielt demnach auf VertrauenGehorsam (vergleiche: GelöbnisVerlöbnis), Treue.[5] Die Fügung „glauben an Gott“ etablierte Martin Luther.[6]

 

Kommentar: Wir finden in der Wortbedeutung Glaube demnach andere und weitere Worte, die sinngemäß sind und den Charakter des Glaubens veranschaulichen:

  • lieb haben 
  • für lieb erklären
  • vertraut machen
  • begehren
  • gutheißen
  • loben
  • Treue
  • Vertrauen
  • Gehorsam
  • Ich verlasse mich auf
  • Existenz binden an ....

Hast Du noch mehr Ideen, was das Wort Glaube sinngemäß ausmacht. Schaue auf Jesus und lies das Evangelium vielleicht einmal aus diesem Aspekt heraus. 

 

Wie kommt es dann, dass Menschen keinen Glauben haben? Das kommt daher, weil sie das Wort der Wahrheit noch nie wirklich gehört haben. Das Wort Gottes, Jesus Christus bindet den Menschen an Gott. Jesus verbindet mit Gott. weil Jesus Gottes Wort ist, Johannes 1,1. 

 

Warum haben Menschen außerdem keinen Glauben? Der Mensch ist ein Sünder und lebt in Sünde. Wer in ständiger Sünde lebt, der hat keinen Glauben an Jesus Christus. Gott ist unendlich weit von ihm weg, durch die Sünde des Menschen hat die Trennung von Gott stattgefunden. Diese kann nur Jesus, Gottes Wort wiederherstellen. 

 

Deshalb muss das Wort Gottes, Jesus (Johannes 1,1) gelesen oder gehört werden. Dann nimmt der Mensch es auf, wie eine geistliche Speise und es trägt seine Früchte nach einer Zeit. Bitte dazu aber auch das Gleichnis vom Sämann beachten:

 

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Vom Sämann.pdf
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Kann der Glaube "weg-gehen". Ja, durch ständige Sünde geht der Glaube verloren. Wenn ein Christ fortwährend böses im Herzen denkt, sich nicht an das hält, was Jesus beispielsweise in der Bergpredigt offenbart und wenn der Christ seinen eigenen Glauben aufrichtet und die Schrift der Bibel nur rein theoretisch betrachtet und es nicht anwendet im Alltag, dann geht der Glaube weg. 

 

Der Christ denkt dann vielleicht noch, er hätte Glauben, aber er hat keinen. Glaube ist stets begleitet von: Glaube an die Entrückung, Glaube ist immer auch Hoffnung im Herzen und Glaube ist Freiheit von den Dingen der Welt (siehe das Gleichnis vom Sämann oben). 

 

Es gibt sehr viele Menschen, welche sagen, sie hätten Glauben an Jesus, aber sie haben keinen. Es sind nur leere Worte. Viele selbst auch Christen leben nicht aus dem Glauben, weil sie die Bibel zu wenig lesen und leben ein Leben in Religion, also rein in Tradition, Kirchendiensten usw., Glauben aber haben sie nicht und es bringt ihnen auch niemand bei, was ihnen fehlt. Man nimmt es einfach so als gegeben hin und wundert sich dann, wenn Christen vom Glauben abfallen und weggehen oder wenn die Probleme immer größer werden, von Bestand bleiben und nicht aufhören und man weiß nicht, woran es liegt. 

 

Wie lange braucht es, bis "ein Christ wieder im Glauben ist?" Das kommt ganz darauf an, wie viel "Welt im Leben des Christen" noch stattfindet. Es kann ein paar Tage brauchen, es kann ein oder zwei Wochen oder mehr brauchen. 

 

Wie mache ich das: Beständige Bibellese, am Morgen, wie am Abend und zwischendrin. Möglichst wenig anderes: Nachrichten weglassen, keine Dokus oder Filme schauen, Regeln der Gesellschaft beachten (z.B. Straßenverkehrsordnung), Umsetzung dessen, was Jesus in der Bergpredigt offenbart und die weiteren Gebote, die er gibt, Liebe zu Gott und Nächstenliebe, nicht schlecht denken, nicht murren, nicht schimpfen. 

 

Hier und da wird der Gläubige im Alltag geprüft und gereizt, zu Murren, aber es muss geglaubt werden, Hebräer 11,1. 

 

So nach und nach wächst der Christ im Glauben wieder in den Glauben hinein und stellt fest, dass er allein von Gott abhängig ist und durch ihn versorgt wird. Es kann sogar ein paar Wochen brauchen, bis das Ziel erreicht ist. 

 

Besonders hilfreich sind 05.00 Uhr Gebete. 

 

So etwas klingt für einen "echten Babylonier" unerträglich, unerreichbar, es scheint unmöglich. Es ist nicht umöglich, es ist eine Frage von Zeit und Kontinuität. Das aber insgesamt kann auch ein paar Jahre brauchen, bis jemand dorthin findet und es wirklich von Herzen auch umsetzt. 

 

 

[Joh 1,1-3]

 

Johannes 1

 

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist.

csv-bibel.de

[Heb 11,1]

 

Hebräer 11

 

 

Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.